Bald ist Holunderzeit …

Holunderblüten – daraus entsteht ein wunderbarer Sirup, der seinen guten Geschmack den enthaltenen Apfel-, Baldrian- und Weinsäuren verdankt . Hollerstrauben sind in Backteig eingetauchte und in Fett ausgebackene Holunderblüten und eine Süßspeise.

Aber der Holunder ist auch im Herbst verwendbar – für Holundersaft, diesmal dunkel oder auch Sirup aus den Früchten und den Holunderröster –

Holunderstrauben/Hollerstrauben

10 Holunderblüten

  • Zutaten Teig:
  • ¼ l  Milch
  • 2 Eier
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Rum
  • 1/2 TL Salz
  • 20 dkg glattes Mehl
  • Backschmalz oder anderes Fett/Öl zum Backen
  • Zucker und Zimt zum Bestreuen

Zubereitung Gebackene Holunderstrauben – Hollerstrauben:

Milch mit Eiern, Salz, Zucker und Rum gut verrühren und mit dem Mehl zu einem Teig verrühren. Den Teig ca. 30 Minuten rasten lasen.

An den Holunderblüten lässt man einen kurzen Stil zum Festhalten. Die Holunderblüten werden in den Backteig getaucht. Abtropfen lassen und  ins Backschmalz geben – goldbraun backen, auf eine Küchenrolle/Geschirrtuch geben und abgetropfen lassen – mit Staubzucker bestreuen und heiß servieren …

Wiesenkräuter und mehr

Gerade sind wir dabei unser Programm für den Sommer vorzubereiten und sind da auf ein paar ganz wichtig Dinge gestoßen und haben dabei in Kindheitserinnerungen geschwelgt … das haben wir doch immer gemacht, gegessen… gerochen – Traditionen, die es wert sind erhalten zu bleiben…

BLUMEN UND KRÄUTER zum Essen und mehr

  • Veilchen –  genau, die es so häufig gibt – ein Farbtupfer in den Blattsalaten, der auch ein gutes Aroma gibt
  • Gänseblümchen  – schmecken nicht nur gut, sondern sind auch gesund .. und schauen hübsch aus
  • Löwenzahn – nun bei uns zu Hause war im Frühling immer „Röhrlsalat-Zeit“, da haben wir von den Wiesen den Salat ausgestochen – ein einzigartiger Geschmack mit warmen Kartoffeln fast eine Hauptmahlzeit
  • Mit den Blüten wurde ein Honig gemacht
  • Ringelblume  – einfach nett anzuschauen und
  • Kapuzinerkresse  – schöne Blüten und es schmeckt kresseartig, ein toller Aufstrich
  • Brennesseln  – der beste Spinat, der Saison – frische Blätter einfach wie Spinat zubereitet
  • ein wahrer Genuss und wir haben gegessen….
  • Sauerampfer, Süßklee, Jägerbrot

Rezept

  • Kresse
  • 1 Pck. Frischkäse
  • etwas Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Die Kresse sehr fein zerkleinern und, falls es zu stark wässert, mit einem Küchentuch die überschüssige Flüssigkeit aufnehmen. Dann alles mit dem Frischkäse vermengen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
- … schmeckt wunderbar mit einem guten BIOBROT

Bio auf die Tafel!

Zum 1. Mal wird in Tirol die Ehrentafel “Empfohlen von BIO AUSTRIA” an ein Biounternehmen verliehen.

Am 20. März 2012 überreichte um 11.00 Uhr im LK-Forum, Wilhelm-Greilstr. 9, III. Stock in Innsbruck BIO AUSTRIA Tirol Obfrau Christina Ritter dem Biohotel Panorama aus Jerzens als erstem Tiroler Biounternehmen die Ehrentafel “Empfohlen von BIO AUSTRIA”.

BIO AUSTRIA Tirol unterstützt als Interessensverband der Tiroler Biobäuerinnen und Biobauern die direkte Zusammenarbeit mit heimischen Gastronomiebetrieben, die ihren Gästen biologisch-regionale Produkte anbieten.

Verleihung der Ehrentafel "Empfohlen von BIO AUSTRIA
Die Familie Merkel, Hoteliers des ersten zertifizierten Biohotels im Pitztal setzt seit Beginn ihrer Hotelführung vor vier Jahren auf den Umweltgedanken in ihrer Hotelphilosophie.
“Wir verstehen die Verwendung der regionalen Bioprodukte als einen wichtigen Beitrag zum Thema Umweltbewahrung. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung als Anerkennung unserer Bemühungen und als erkennbares Zeichen für den Gast, dass 100% Bioprodukte und diese zum großen Teil aus Tirol/Österreich am Speiseplan unseres Hotel Panorama stehen. Unser Biogedanke umfasst aber – soweit es geht – sämtliche Bereiche des Hotels. Wir verwenden ebenso Biokosmetik, setzen auf ein spezielle Biozirbenschlafsystem aus der Region und selbst unsere Reinigungsmittel stellen wir derzeit auf Bioprodukte um,” erklärt Herr Tatiana Merkel stolz.

“Mit den im Hotelrestaurant angebotenen heimischen Bio-Produkten setzt die bergbäuerliche Landwirtschaft ein eindrucksvolles Lebenszeichen, was die Vielfalt und außerordentliche Qualität der Tiroler Bioerzeugnisse betrifft. Ein sehr großer Teil der im Panoramahotel verwendeten Bioprodukte stammt aus der Region und entspricht der ausgewiesenen und kontrollierten BIO AUSTRIA-Qualität. Diese besondere Produkt-Güte und die Zusatzleistungen, die mit der biologischen Wirtschaftsweise verbunden sind, erfordern einen fairen Preis. Die Gäste können durch die Wahl ihres Urlaubsortes zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft und dem Schutz von Boden und Grundwasser beitragen und zudem mitbestimmen, wie Grund und Boden bewirtschaftet werden und welche Lebensmittelqualität erzeugt wird. Die Kombination “Regional und Bio” ist qualitativ nicht zu toppen und bietet einen Lösungsansatz zu Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen, die uns als Verband ein wichtiges Anliegen sind,” bekräftigt Christina Ritter, Obfrau von BIO AUSTRIA Tirol.

“Für mich als Biobäuerin und LAbg. – zuständig für den Tourismus- und Wirtschaftsfachbereich – ist es ein erklärtes Ziel, dass die heimische landwirtschaftliche Bioproduktion möglichst direkt in Tirol vermarktet werden kann. Das sichert Arbeitsplätze, schont Klima und Umwelt, die Wertschöpfung bleibt im Land, sprich, es stiftet Nutzen für uns alle. Das unterstütze ich gerne, denn es zeigt ein Ergebnis sinnvollen Handelns.
Das Engagement des Bioverbandes BIO AUSTRIA Tirol begrüße ich sehr, da er sich mit seinen Mitgliedern für Nachhaltigkeit und Ernährungssouveränität als zentrale Themen stark macht,” bringt LAbg. Paula Eisenmann ihre politische Zielrichtung auf den Punkt.

Kritische Betrachtung des Biolandbaues

Anonymisierte Bioproduktion tritt in die gleichen Fußstapfen wie die konventionelle Landwirtschaft. Wenn die BIO-Hotels als Marke in ihrer Bedeutung erhalten werden sollen, müssen  ein paar Bereiche aufmerksam betrachtet werden.

Lesen Sie dazu einen Artikel von derStandard.at am 25. Jänner 2012

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Im Grunde haben Nahrungsmittelunverträglichkeiten vordergründig nichts mit BIO zu tun. Wenn jemand eine Glutenunverträglichkeit oder eine andere Lebensmittelunverträglichkeit hat, so wird dieser auch bei konventionellen Nahrungsmitteln alles finden. Wir haben jedoch festgestellt, dass unsere Gäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten besonderen Wert auf BIO legen.

Und wir haben nachgefragt – einer unserer Stammgäste hatte eine schlimme Nahrungsmittelunverträglichkeit, worauf hin er seine Ernährung umstellte. Auch er hat unsere Meinung bestätigt – wenn man sich mit Lebensmitteln näher beschäftigt, dann lässt man konventionellen Nahrungsmittel mit höher Wahrscheinlichkeit weg.

“Du bist, was du isst!” hat sicherlich eine tiefe Bedeutung.

Wir verwöhnen nun nicht nur vermehrt Gäste, die sich einfach gesund ernähren wollen oder die einfach nicht mehr mit der Massentierhaltung einverstanden sind, sondern auch Menschen, die in der Vergangenheit auf Grund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Lebensmittel ohne chemische Zusätze sind gesund und helfen auch oft, sich wieder fit zu fühlen.

Bio – ganz natürlich genießen

Bereits seit 2 Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit BIO und werden regelmäßig von der Zertifizierungsstelle “Bio Austria” kontrolliert. Seit Mai 2011 sind wir Mitglied der Biohotels. Vieles hat sich mittlerweile verändert und auch wir dürfen immer wieder neue Erfahrungen machen.

Eine der größten Herausforderungen war es regionale Lieferanten zu finden. Mittlerweile bekommen wir die Milch aus Wenns im Pitztal und auch ein Bio-Rindfleisch, Lamm und Dammwild aus der Region – worauf wir sehr stolz sind.