Cellulite
Was ist Cellulite?
Cellulite ist die Bildung von Hautdellen bei Frauen im Bereich der Oberschenkel, Bauch, Hüften, Oberarme und Po. Ausgelöst durch das Hormon Östrogen tritt Cellulite – auch bekannt als Orangenhaut – vor allem bei Frauen auf. Bei dieser unschönen Schwäche der Bindegewebsstruktur handelt sich vor allem um ein kosmetisches Problem. Allerdings können durch die entstehenden Schlackenstoffe auch gesundheitliche Probleme im Bereich der Beine auftreten (Ödeme, Besenreißer, Krampfadern).
Wodurch entsteht Cellulite?
Falsche Ernährung, Übergewicht, wenig Sport, Hormone (Antibaby-Pille), zu wenig Flüssigkeit etc. sind der perfekte Nährboden für die ungeliebten Dellen.
Wie entsteht Cellulite?
Cellulite entsteht durch die zyklusbedingte Hormonveränderung. Das subkutane (unter der Haut liegende) Fettgewebe schwillt mal mehr, mal weniger an und macht die steppdeckenähnliche Struktur der Fettläppchen sichtbar.
Cellulite - ein rein weibliches Problem?
Nein, auch Männer können davon betroffen sein. Allerdings tritt Cellulite bei Männern weit weniger auf aufgrund des unterschiedlichen Anteils an Fettgewebe und des höheren Östrogen-Spiegels bei Frauen.
So sagen Sie der Cellulite den Kampf an!
Richtige Ernährung, viel Flüssigkeit, regelmäßiger Sport und Pulsationsmassagen (regen den Blut- und Lymphfluss an) sind die besten Mittel gegen Cellulite.
Auf gar keinen Fall sollte man versuchen, mit Jojo-Diäten dagegen anzukommen. Ebenso sollten starkes Rauchen, heftige Massagen und das Überschlagen der Beine (schlechter Blutfluss) vermieden werden.
Sport, Cremen & Massagen gegen Cellulite
Massagen fördern (ähnlich wie Lymphdrainagen) den Abbau von Wasser im Gewebe. Dadurch wirkt die Haut straffer und die Durchblutung wird gefördert. Die Behandlung muss jedoch regelmäßig durchgeführt werden, wird die Behandlung durch Massagen abgesetzt, geht der Effekt recht schnell wieder verloren.
Sportarten wie Wandern, Radfahren, Joggen und Schwimmen, sowie gezielte Übungen im Bereich Bauch-Beine-Po lassen kräftig die Muskulatur der Problemzonen. Dadurch wird die Haut glatter und elasitscher. Geduld und Ausdauer sind ein muss – 3 mal pro Woche mindestens 30 Minuten.
Cremen können sicher nur als Ergänzung eingesetzt werden und keinenfalls als selbstwirksames Allheil-Wundermitel.



